Bahia Drake – atemberaubend schöne Tierwelt

Die Reise von San Gerardo nach Drake begann noch in der Dunkelheit, da der einzige Bus am Morgen um 5:15 Uhr fährt :). Eigentlich bereitete uns das frühe Aufstehen aber keine Probleme, da der Tagesrhythmus hier einige Stunden nach vorne verschoben ist :). Bis nach Sierpe konnten wir mit dem Bus fahren, dort angekommen gings dann weiter mit dem Boot nach Drake. In der Trockenzeit könnte man auch mit dem Auto dorthin kommen, aber öffentliche Busse fahren leider keine. Die Bootsfahrt war aber die bessere und schönere Wahl, denn wir fuhren durch dicht bewachsene Mangroven, über breite Flussmündungen und zum Schluss auf dem Meer der Küste entlang. Total schön.

Drake ist ein kleines Dörfchen an der Pazifikküste und für viele der Ausgangspunkt in den Corcovado Nationalpark, so auch für uns. Der Nationalpark ist bekannt für seine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt und lockt täglich viele Besucher an. Mit dem Boot dauerte es etwa 1h bis zur Sirena Station, wo unsere Tour begann. Wir waren mit einem Guide unterwegs, da es seit Februar diesen Jahres nicht mehr erlaubt ist alleine im Park zu wandern. Wir sahen total viele Vögel, unter anderem Tucans, Woodpacker, Kolibris. Dann konnten wir noch zwei schlafende Tapire beobachten, was sehr eindrücklich war. Auch verschiedene Affenarten blieben uns nicht verwehrt, sogar mit Babies :). Darunter waren Totenaffen und Klammeraffen. Es war total spannend diese zu beobachten, wie sie sich in den Bäumen bewegten :). Zum Schluss bekamen wir sogar noch ein Krokodil zu Gesicht!
Der Tag im Nationalpark war schön aber auch anstrengend, da die Hitze und Feuchtigkeit schon etwas an unseren Kräften zehrte.

Am Tag im Corcovado Nationalpark lernten wir ein super nettes Paar aus Deutschland kennen, mit denen wir am nächsten Tag noch eine schöne Wanderung von Drake der Küste entlang unternahmen. Schon von Anfang an begleitete uns ein streunender Hund aus dem Dorf. Wir tauften in Socke und waren eigentlich noch froh, dass er mit uns mitkam, denn er verscheuchte Schlangen und andere Tiere am Boden :).
Eigentlich bekamen wir an diesem Tag fast noch mehr Tiere zu sehen als auf der Tour im Park. Zum Beispiel waren da Kapuzineraffen, die sehr neugierig waren und ihr Territorium verteidigten, an denen wir uns vorbei schleichen mussten :). Oder Aras, eine Gattung der Papageien, die gemütlich in einem Baum sassen und Früchte knabberten.

Die Isla de caño, nicht weit von der Küste entfernt, bietet sehr schöne Tauchplätze. Dies konnten wir uns definitiv nicht entgehen lassen, deshalb entschlossen wir uns zwei Tauchgänge zu unternehmen :).
Die Unterwasserwelt präsentierte sich uns an diesem Tag in voller Pracht. Wir sahen zum ersten Mal Riffhaie und Stachelrochen, was ein unglaublich schönes und eindrückliches Erlebnis war. Eigentlich waren die Haie ganz ruhige Tiere und haben sich sehr langsam und solgfältig bewegt und lagen teilweise schlafend auf dem Boden im Sand. Wir begegneten auch einer Schildkröte, die uns erlaubte ganz nah an sich heran zu schwimmen um sie zu beobachten. Schildkröten sind schon auch sehr faszinierende und schöne Tiere und bewegen sich total elegant im Wasser.

Insgesamt verbrachten wir 4 Nächte in Drake im Casa Manolo. Der Start mit dem Personal war etwas harzig, da wir mit unserem Zimmer nicht ganz zufrieden waren. Nachdem wir aber in ein gemütlicheres Zimmer mit Sitzplatz und Hängematte wechseln konnten, waren wir glücklich und fühlten uns wieder wohl :).

Es geht nun weiter die Pazifikküste aufwärts nach Uvita. Dort haben wir schon eine super coole Unterkunft in mitten des Regenwaldes.

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San Gerardo de Rivas – Wanderlust ohne Frust

Am morgen früh ging es mit dem Taxi direkt zum Busterminal in San José, wo unsere Busfahrt nach San Gerardo de Rivas startete. Überpünktlich bzw. sogar 15min zu früh gings dann auch los. Die Fahrt übers Hochland von Costa Rica war sehr schön und sehr komfortabel, da wir 2 Rollstuhlplätze mit grosszügiger Beinfreiheit hatten :). Nach einem Zwischenstop in San Isidro de el General, dem südlichen Verkehrsknotenpunkt Costa Ricas, gings dann den Berg hoch.

San Gerardo liegt immerhin auf etwa 1’500m ü.M. Unsere Unterkunft Casa Mariposa lag dann nochmals etwa 300m höher. Da der Bus nur knapp bis unterhalb zum Dorf fuhr, hatten wir die erste Wanderung bereits hinter uns, als wir unsere Unterkunft erreichten. Es war schon anstrengend, 45min in der Mittagssonne mit dem ganzen Rucksack den Berg hinauf zu laufen :). Doch die Anstrengung hatte sich durchaus gelohnt. Casa Mariposa ist wunderbar gelegen und besitzt einen grossen Charme. Super war auch, dass wir hier eine Küche hatten und so meist gemeinsam mit anderen Reisenden fleissig gekocht wurde.

Die nächsten 2 Tage machten wir viele Wanderungen im nahe gelegenen Cloudbridge Reservat. Ein schönes Resarvat mit nur sehr wenigen Touristen, grossen Wasserfällen und einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Viele Tiere bekamen wir aber fast nicht zu Gesicht, man hörte sie aber manchmal und wusste das sie da draussen im Dschungel sein müssen.

Insgesamt verbrachten wir 3 Nächte hier. Nun gehts weiter auf die Osa Halbinsel nach Bahia Drake.

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