Ban Nahin – Tham Kong Lor Höhle

Von Vientiane her kommend, ist unser nächstes grösseres Ziel die Stadt Pakse. Diese wird dann der Ausgangspunkt für eine Tour über das Bolaven Plateau sein. Da die Strecke aber sehr weit ist, entschieden wir uns in Ban Nahin einen Stop einzulegen. Wir fuhren im öffentlichen Bus mit lauter Laoten dort hin :). Von vielen Laoten wurden wir schon neugierig beobachtet und herzlich begrüsst. Viele Touristen verirren sich wohl nicht hierhin.
Ban Nahin war unser Ausgangspunkt um zu der Tham Kong Lor Höhle zu gelangen. Von hier aus sind es dann noch 45km bis zum Ziel. Eine Distanz, die gut mit dem Roller zurückgelegt werden kann, da die Strasse recht neu ist.

Die Fahrt war trotzdem ziemlich anstrengend, wenig Bewegungsfreiheit und teils unerwartete Bodenschwellen sorgten dafür. Doch der Weg hat sich gelohnt. Die Höhlen waren total eindrücklich und unsere zwei Bootsmänner waren sehr vertrauenswürdig. Wir waren sehr erstaunt darüber, wie gut sie sich doch im Dunkeln mit nur zwei Stirnleuchten durch das Wasser mit den vielen Felsen bewegen konnten. Die ganze Fahrt dauerte 2h und wir kamen heil wieder aus der Höhle raus :). Vielen Dank noch an dich, Chris. Deine Stirnlampe war super! 🙂 Als wir uns auf den Rückweg begaben, war gerade Schulschluss und viele Kinder machten sich mit dem Velo oder zu Fuss auf den Weg nach Hause. Die Kinder hatten total Freunde an uns und viele haben uns zugewunken und uns mit „Sabaidee“ gegrüsst :). Darüber haben wir uns sehr gefreut.

Da das Dorf nicht wirklich Übernachtungsmöglichkeiten bot, blieben wir die zwei Nächte in einem kleinen Resort direkt am Fluss 4km ausserhalb des Dorfes. Das Sainamhai Resort ist ein Familienbetrieb. Tagsüber war die Mutter für alles zuständig und am Abend haben dann noch die beiden Töchter in der Küche oder im Service mitgeholfen. Der Vater arbeitete am Tag und war am Abend der Gastgeber. Er konnte auch von allen am besten englisch :). Die Anlage besteht aus 8 Bungalows und einem Haupthaus in dem das Restaurant untergebracht ist. Mit uns waren noch vier andere Gäste dort. Es waren vier Männer aus Thailand, von denen wir vermuteten sie seien auf einem Männertrip, denn sie tranken Unmengen von Beerlao und umgaben sich mit jungen Frauen :). Lustigerweise haben wir sie auch bei den Höhlen getroffen. Dort waren sie auch wieder am Bier trinken :).

Ein weiterer Zwischenhalt auf dem Weg nach Pakse wird Savannakhet sein. Mit dem Bus sollten wir von Ban Nahin in 5-6h dort sein :).

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Vientiane – eine positive Überraschung

Die Fahrt mit dem Minivan hatte uns etwas auf den Magen geschlagen, da wir zu hinterst sassen und somit alle Strassenwellen am stärksten spührten. Glücklicherweise dauerte es nur 3.5h und wir wurden nur 5 Gehminuten von unserem Guesthouse entfernt ausgeladen.

Vor ein paar Jahren war die Stadt anscheinend noch ziemlich heruntergekommen. Wir waren jedoch sehr positiv überrascht von ihr. Es gibt viele gemütliche kleine Restaurants und Cafés, die alle im kleinen Zentrum liegen. Was uns besonders entgegen kam war, dass alles zu Fuss erreichbar war. Wir erkundeten die Stadt in einem halben Tag und hatten ziemlich alles gesehen :). Die restliche Zeit verbrachten wir mit herumsitzen und geniessen. Dies wird auch von den Laoten ausgiebig getan :). Es war lustig zu sehen, dass zum Beispiel der Service in den Restaurants so langsam war. Von Thailand waren wir uns ja gewohnt, dass 2 Minuten nach der Bestellung sofort das Essen an den Tisch kam. Hier im Gegensatz dazu, konnten wir locker 30 Minuten darauf warten :). Dies störte uns aber gar nicht, denn wir haben ja Zeit, so wie die Laoten. Sie sind ein sehr gemütliches und langsames Volk und uns sehr sympathisch :). Auch die Stadt gehört eher zu den ruhigeren Städten, die wir bisher gesehen haben.

Ein sehr gutes Restaurant, dass wir jedem empfehlen ist das YuLaLa Restaurant. Es ist sehr klein mit nur 6 Tischen, aber super gutes Essen gibt es dort. Ein Mix aus Laotischer und Japanischer Küche.
Im Douang Deuane Restaurant haben wir dann auch endlich unser erstes Laab mit sticky rice (Nationalgericht) gegessen. Ein sehr gemütliches Örtchen mit gutem Essen, von dessen Balkon aus, wir eine gute Sicht auf das Treiben der Strasse hatten :).

Obwohl es uns sehr gut gefallen hat, blieben wir nur zwei Nächte hier, denn es gab ja nicht all zu viel zu sehen. Das Souphanphone Guesthouse war gut. Das Zimmer war sehr schön für den geringen Preis, den wir bezahlten. Die Lage war auch top.

Wir ziehen weiter nach Ban Nahin. Dies wird für uns der Ausgangspunkt für die Tham Kong Lo Höhle sein.

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