Vientiane – eine positive Überraschung

Die Fahrt mit dem Minivan hatte uns etwas auf den Magen geschlagen, da wir zu hinterst sassen und somit alle Strassenwellen am stärksten spührten. Glücklicherweise dauerte es nur 3.5h und wir wurden nur 5 Gehminuten von unserem Guesthouse entfernt ausgeladen.

Vor ein paar Jahren war die Stadt anscheinend noch ziemlich heruntergekommen. Wir waren jedoch sehr positiv überrascht von ihr. Es gibt viele gemütliche kleine Restaurants und Cafés, die alle im kleinen Zentrum liegen. Was uns besonders entgegen kam war, dass alles zu Fuss erreichbar war. Wir erkundeten die Stadt in einem halben Tag und hatten ziemlich alles gesehen :). Die restliche Zeit verbrachten wir mit herumsitzen und geniessen. Dies wird auch von den Laoten ausgiebig getan :). Es war lustig zu sehen, dass zum Beispiel der Service in den Restaurants so langsam war. Von Thailand waren wir uns ja gewohnt, dass 2 Minuten nach der Bestellung sofort das Essen an den Tisch kam. Hier im Gegensatz dazu, konnten wir locker 30 Minuten darauf warten :). Dies störte uns aber gar nicht, denn wir haben ja Zeit, so wie die Laoten. Sie sind ein sehr gemütliches und langsames Volk und uns sehr sympathisch :). Auch die Stadt gehört eher zu den ruhigeren Städten, die wir bisher gesehen haben.

Ein sehr gutes Restaurant, dass wir jedem empfehlen ist das YuLaLa Restaurant. Es ist sehr klein mit nur 6 Tischen, aber super gutes Essen gibt es dort. Ein Mix aus Laotischer und Japanischer Küche.
Im Douang Deuane Restaurant haben wir dann auch endlich unser erstes Laab mit sticky rice (Nationalgericht) gegessen. Ein sehr gemütliches Örtchen mit gutem Essen, von dessen Balkon aus, wir eine gute Sicht auf das Treiben der Strasse hatten :).

Obwohl es uns sehr gut gefallen hat, blieben wir nur zwei Nächte hier, denn es gab ja nicht all zu viel zu sehen. Das Souphanphone Guesthouse war gut. Das Zimmer war sehr schön für den geringen Preis, den wir bezahlten. Die Lage war auch top.

Wir ziehen weiter nach Ban Nahin. Dies wird für uns der Ausgangspunkt für die Tham Kong Lo Höhle sein.

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Vang Vieng – das Partymekka

Die 6h Fahrt mit dem Minivan verlief gut. Obwohl es ab und zu etwas holprig war, war es doch angenehmer mit dem Minivan als mit einem VIP Bus. Vorallem weil die genaue Fahrzeit des Buses nicht genau bekannt war und wir nicht unbedingt länger als 6h im Bus verbringen wollten. Auf der Fahrt in mitten eines kleinen Dorfes entlang der Strasse hielt der Fahrer an und kaufte sich drei Fledermäuse als Mitbringsel für einen Freund :). Wir haben ziemlich doof geschaut, als wir dies bemerkten, da es unter anderem an diesem Stand auch noch Flughörnchen und anderes Kleingetier zu kaufen gab. Lustiges Volk, diese Laoten :).

Der Ruf eilt Vang Vieng weit voraus. Es ist ein Ort an den viele kommen um zu tuben, zu trinken und Party zu machen. Dies war auch so. Viele junge Leute waren hier und der Ort war dadurch nicht wirklich attraktiv für uns. Es gab auch nicht wirklich typisch laotisches Essen, was wir uns gewünscht hätten. Direkt am Fluss gab es trotzdem ein paar schöne Plätze, abseits des Trubels, um ein kühles Beerlao zu geniessen. 🙂
In der näheren Umgebung gab es dann aber doch noch ein paar Dinge zu erkunden. Wir haben somit ein Bike gemietet und sind zu der Phu Kham Höhle und der blauen Lagune gefahren. Die Strecke war ziemlich holprig und wir wurden kräftig durchgeschüttelt :). Kurz vor dem Ziel trafen wir dann auch noch auf ein schönes Restaurant, welches an ein Soziales Projekt im nahegelegenen Dorf angebunden ist. Dort fanden wir etwas Ruhe und konnten Energie tanken.

Uns hielt nicht viel hier, deshalb sind wir auch nur zwei Nächte geblieben. Das Inthira Hotel war gut. Die Zimmer sauber und nettes, hilfsbereites Personal. Die Nächte waren für uns aber nicht so erholsam, da bis früh in die Morgenstunden von nebenan so laute Musik gespielt wurde, dass wir kaum ein Auge zu machen konnten.

So freuen wir uns um so mehr auf unseren nächsten Halt. Vientiane, die Hauptstadt von Laos. Dort soll es wieder bergauf mit der Qualität des Essens gehen und wir hoffen endlich das laotische Lebensgefühl kennenzulernen. 🙂

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